Grüntee-Weißtee Info
Vorzugsweise wird für die Grüntee-Produktion die chinesische Teepflanze Camellia sinensis) verwendet.
Jedoch gibt es seit einiger Zeit auch sehr schöne
Grüntee-Qualitäten aus der
indischen Teepflanze (Camellia assamica).
Allein die Verarbeitung entscheidet darüber, ob aus den sorgfältig von Hand gepflückten Teeblättern
Grüner oder Schwarzer Tee entsteht. Für die Grüntee-Produktion wird die Fermentation - die natürliche Oxidation
der Zellsäfte mit dem Luftsauerstoff - unterbunden.
In China wird nach dem Welken die sogenannte Pfannenröstung bevorzugt. Dabei wird der angewelkte Tee
nur ganz kurz auf 280°C erhitzt um die Fermentation zu unterbinden.
Die Tassenfarbe chinesischer Grüntees reicht von einem zarten gelb- bis hin zu orange-bräunlichen
und die Geschmacksbreite umfasst sowohl lieblich-blumige als auch leicht rauchige Nuancen.
Die Weiterverarbeitung der Blätter erfolgt nach regionalen Traditionen:
So werden
die Blätter z.B. für Gunpowder (Schießpulver) kugelig gerollt, für Chun Mee (wertvolle Augenbraue) gedreht, Oolong (schwarzer Drache) halbfermentiert oder Pai Mu Dan Weißtee, welcher nur zwei Verarbeitungsstufen, (welken u. trocknen) durchläuft.


